Freitag, 8. November 2013

Red Dog

You Got To Be Red

„Dein Blog ist einspurig. Immer nur das gleiche! Der letzte Post war absolut blöd. Wie kannst du nur Taiwan und Italien so miteinander vergleichen. Die Teufelsmaske in Ravello, die Windlöwen von Kinmen und Statuen in Tempeln und Kirchen haben überhaupt nichts miteinander so tun. Schau dir mal diesen Blog an, der ist viel kreativer und echt lustig!“ Nach dieser herben Kritik einer mir sehr nahe stehenden Frau hörte ich dann noch die viel stärker provozierende Frage, ob wir noch Carport und Gartenhaus in diesem Jahr bekommen.

Okay ich kümmer mich darum, aber über „Red Dog“ schreibe ich noch. Der findet nun wirklich keinen Vergleich in Taiwan, wenn man von einer gewissen Ähnlichkeit zum Taiwanhund und einigen Streunern auf Formosa einmal absieht. „Hör auf“, sagt mir die Stimme meiner Frau im Innersten.

„Red Dog“ist derzeit einer unserer Lieblingsfilme, der vielfach prämiert über das Leben in der australischen Siedlung Dampier und den roten Hund berichtet. Besonders mögen wir den ersten, komödiantischen Teil des Films. Die zweite Filmhälfte ist trauriger, auch wenn sie mit dem optimistischen Ausblick endet, dass das Leben immer weiter geht. Das Interview und die „Screen Tests“ mit Koko, einem der den „Red Dog“ darstellenden Hunde, sollte man nicht verpassen. Besonders amüsant ist das Ende, wenn Regisseur Kriv Stenders Koko erklärt: „The film is called Red Dog and you got to be red.“

Wanderungen an der Amalfiküste mit dem hilfreichen und anregenden Wanderführer „Golf von Neapel“. Tour Nr. 10 beschreibt in dem Büchlein den Weg von Amalfi nach Ravello. Wir sind in umgekehrter Richtung zur beschriebenen Route und mit einer weiteren Karte von Ravello lieber den Berg herunter gegangen und nähern uns dem Dorf Pontone.

Flughafenpreise für Capuccino und Panini beim zweiten Frühstück in der einzigen Bar am Dorfplatz, aber riesig war das Brötchen.

Hier tauchte auch Pontones „Red Dog“ auf und zeigte sich interessiert an den fremdländischen Besuchern. Ein australischer Kelpie ist er sicher nicht, aber vielleicht teilt er sein ruhiges, menschenbezogenes Wesen zur Freude der Dorfbewohner..

Voll im Einsatz sind Maultiere an der Amalfiküste in den verwinkelten Dörfer, wo viele Häuser nur über schmale Treppenwege erschlossen werden. Sie tragen Materialien zu Baustellen und transportieren den Bauschutt ab. Oft folgen den Gruppen von 3 bis 4 Tieren ein oder zwei kleine Hunde in Zwergpinschergröße, die offenbar ihre Aufgaben als Hütehunde sehr ernst nehmen.

Kommentare:

  1. Die Kritik übenden sehen nur nicht das große Ganze, die Weltformel hinter den Dingen. Die Geimeinsamkeiten von Italien und Taiwan sind ansonsten so ein Taiwan-Longtimer Insider-Ding, das sicher nicht jeder versteht ;-)

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