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Samstag, 31. Mai 2014

Nachschlag zum Wahlmonat Mai

Variationen

Das wird nichts mehr mit dieser Menschheit. Luo You lässt resigniert den Kopf sinken.

Ist noch etwas zu retten, wenn eine geborene Herzogin von Oldenburg und andere merkwürdige Menschen in das Europaparlament einziehen? Übrigens, warum sollte es europafeindlich sein, wenn Frau von Storch statt Herrn van Rompuy sagt, dass der Unterschied zwischen dem Europaparlament und denen,die wirklich entscheiden, den Bürgern sehr klar ist? Für mich ist die Frage, was will die Frau im Europaparlament, wenn es dort nichts wirklich zu entscheiden gibt? Ob das Salär und die Chance, mehr Mitarbeiter zur Durchsetzung der eigenen Ziele zu beschäftigen, eine Rolle spielen?

Und wer entscheidet wirklich in unserem demokratischen System? An dieser Stelle wird es sicherlich unterschiedliche Auffassungen geben zwischen Herrn van Rompuy, den Vertretern der Volkspartei AfD und meiner Person.

Bei all der Resignation kommt wieder ein wenig kindliche Freude auf, wenn das, was uns zur Durchsetzung ganz privater Interessen beeinflussen will, kreativ verfremdet und anarchisch zerstört wird.

Bevor alle Plakatträger verschwunden sind, sollten einige interessante Ideen hier einen Wiederhall finden. Irgendwo im Ruhrgebiet warben noch am vergangenen Donnerstag Frau Merkel und Herr Schulz für ihre Vereinigungen.

Frau Merkel gab es schon einmal anders. Mit Stolz auf ihr Reich Europa und Hitlerbärtchen präsentierte sie sich – hier im Blog digital nachgestellt - an einer Autobahnauffahrt in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens. Die kleinen Veränderungen erinnern an griechische Vorbilder zur Darstellung der deutschen Kanzlerin.

Bei Herrn Schulz weiten sich angesichts dieser europäischen Perspektiven nur bunt die Pupillen. Das Vorbild dazu stand am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Treffender hinsichtlich der politischen und ökonomischen Ausrichtung von Frau Merkel und der CDU ist sicherlich das „Einsam reich in Europa‟.

Was sich alles so im Briefkasten ansammelt! Eine coole Gesichtstätowierung aus dem Film der „Hangover 2‟, den ich vergangene Woche gerne wieder gesehen habe, im Stil von Mike Tyson könnte dem einen oder anderen Kandidaten wirklich gut stehen und ihn unvergesslich machen.

Donnerstag, 4. April 2013

Waiguoren - Noch mehr gefragt!

Was den Wunsch von Taiwanern nach gemeinsamen Fotos und Konversationen mit Ausländern angeht, decken sich die privaten Erfahrungen scheinbar mit den Geschehnissen in der hohen Politik.

Der Zeitungsausschnitt über die Amtseinführung des Papstes Franziskus in Rom am 19. März diesen Jahres lässt mich folgende Szene vermuten:

Die fünfköpfige Delegation aus Taiwan ist schon sehr früh auf dem Petersplatz erschienen. Alle Mitglieder schauen herum, um wichtige andere Staatsgäste schnell auszumachen. Angela Merkel erscheint. Die Delegation eilt in ihre Richtung.

Mitglied der Delegation aus Taiwan: Guten Tag, Frau Bundeskanzlerin Merkel. Wir kennen uns über die deutsch-chinesische Gesellschaft. Chinas Präsident möchte Sie gerne begrüßen.

Bundeskanzlerin: Hallo, guten Tag. Ich freue mich, Sie zu sehen.

Mitglied der Delegation aus Taiwan: Ein gemeinsames Foto von Ihrem Treffen?

Bundeskanzlerin: Ist das günstig hier mit der scharfen Sonne? Wo steht die Kamera?

Mitglied der Delegation aus Taiwan: Weiter hinten! Nur eine Minute. Vielleicht etwas näher an Präsident Ma?

Präsidentengattin Chow Mei-ching hebt die kleine Digitalkamera.

Bundeskanzlerin: Das ist gut. Es ist absolut gut. Präsident Ma?

Mitglied der Delegation aus Taiwan: Ja, Präsident Ma aus Taipei.

Präsident Ma Ying-Jeou: Hallo, Frau Merkel!

Bundeskanzlerin: Ja, ja, ja. Ich wusste nicht. So jetzt ist vorbei. Das Foto ist gemacht. Wir haben kein Gespräch vereinbart. Alles Gute, genießen Sie die Zeit.

Die Bundeskanzlerin wendet sich schnell ab und verschwindet in Richtung des spanischen Kronprinzen.

Dabei weiß Frau Merkel als ziemlich beste Freundin Chinas sicher mehr über Taiwan, als Luo You vermutet. Jedenfalls hat Präsident Ma Ying-Jeou in Rom seine Hausaufgaben erledigt. Eine Szene inspiriert von „Grüezi Deutschland“.