Der Vergleich zwischen Deutschland und Taiwan führt irgendwann zu der unvermeidlichen Frage, was eigentlich im Mittelpunkt steht.
Der Mittelpunkt Deutschlands nennt sich Niederdorla, liegt irgendwo im reizlosesten Teil von Thüringen, in der Nähe umgeben von Plantagen und ökologisch wertlosen Baumschulpflanzen, die mit überzogenen Preisen zur Statusbildung veräußert werden, um die Grundstücksreste einfallsloser Bauträger- / Fertighausbauer-Einfamilienhäuser zu füllen, welche bereits in Sichtweite die ohnehin schon banale Landschaft bis zur Unerträglichkeit weiter banalisieren.
Was die deutsche Standardfamilie dort für ein Leben führt, deren Fluchten vermutlich nur aus dem Besäufnis zum Feuerwehrfest und beim Karneval bestehen oder im bekifften wochenendlichen Rasen auf der nächsten Bundesstraße im geschniegelt blitzenden schwarzmetallic BMW mit roten energiesparenden LED-Rückleuchten, dessen Leasingraten gerade beglichen werden können, lässt sich unschwer erahnen.
Die Feststellung, dass man im Mittelpunkt Deutschlands steht, war der Gegend am 24.02.1991 die Pflanzung einer „Kaiserlinde“ wert. Bei etwa 50 % Wahlbeteiligung wird wenig Wert auf demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten gelegt und monarchistische Anlehnungen sind da nicht verpönt.
Ob die Baumpflanzung aus dem Geldern des sogenannten „Solidaritätszuschlags“ gefördert wurde, der eigentlich ein ordentlicher Einkommensabschlag ist, um so sinnvolle Projekte wie den Tourismus in Niederdorla voran zu bringen? Wie das Bild zeigt, stand entsprechend der eventuellen Mittelbindung der imperiale Baum jedenfalls noch 16 Jahre nach der Pflanzung im Februar 2007.
Gegen die menschenleere mitteldeutsche Ödnis kommt Taiwan - im gleichen Jahr, zwei Monate später - mit einer gewissen Leichtigkeit und - wie so oft auf der Insel für den außenstehenden Betrachter - unbeabsichtigten Ironie auf den Punkt. Leute wandeln in verschiedene Richtungen scheinbar ziellos umher und ihr Blick zeigt, dass sie eigentlich schon an die nächste Mahlzeit, Garküche, Imbissstand, Snack, den Rest der Familie oder irgendetwas anderes denken. Digitalkameras saugen das Bild auf. Vernünftig wirkt nur der von allen verlassene Straßenhund, welcher sich das alles emotionslos ansieht. Dessen ungewisses Schicksal, das keine lange Lebenserwartung mit sich zu bringen wird, interessiert niemanden. Das höchstens kurzzeitig erregte Mitleid, schwindet schnell, wenn der Besucher wieder in den dichten Verkehr mit vielen Motorrollern, Taxis, Bussen, Lastern, Autos der vielbefahrenen Straße direkt neben dem Platz eintaucht.
Wahrnehmbar gemeinsam war beiden Orten ein dicker Stein, der unverrückbar bestätigte, dass die Suchenden selber im Mittelpunkt stehen. Denn die Zweifel an der Bedeutung solcher Punkte angesichts der eher willkürlichen Definition, technischen und tatsächlichen Meßbarkeit, der Veränderlichkeit staatlicher oder weniger staatlicher Gebilde, Motivation der Aufsteller sind enorm.
Montag, 10. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
Come Back To God
Die Jesuskirche am Sonnen-Mond-See, die für den Gottesdienst von Chiang Kai-Shek und seiner christlich erzogenen Ehefrau Song4 Mei3 Ling2 宋美齡 erbaut wurde, ist nicht nur ein hübsches Fotomotiv für den Urlauber. Von den hinaufführenden Treppen und dem Platz vor dem Kirchengebäude gab es auch eine gute Aussicht auf den See und den angrenzenden Ort.
Beim einem Besuch von Luo You fragte die Küsterin der Kirche seine Ehefrau nach dem „Laowei“ (Ausländer). Nachdem die Angetraute in der Landessprache mitgeteilt hatte, dass er seinen christlichen Glauben verloren und sich vom Papst der heiligen römisch-katholischen Kirche abgekehrt hat, wandte sich die kleine Frau an den hoch aufgeschossenen Mitteleuropäer mit den eindringlichen, in englischer Sprache gesagten Worten „Come back to God!“
Ort für Bekehrungsversuche: die Jesuskirche in Yuchi Yuchi am Sonnen-Mond-See im April 2007
So schön kann der See sein. Der Blick ändert sich mit einer leichten Linksdrehung. Dann kommt nämlich eine der Bausünden von der Art ins Sichtfeld, die schon im Westdeutschland der 1970er Jahre für Feriengebiete, vor allem an der Ostsee, etwa Damp 2000, zu Diskussionen führte. Zum Ausgleich für die visuelle Einschränkung bieten heute sicherlich Touristen vom Festland der Kirche ein größeres Potenzial für Missonierungsversuche.
Ein Zeichen Gottes, dass Taiwan die gelobte Insel ist, gab der Priester, der als Pfarrer der örtlichen Gemeinde in Deutschland die Familie beim Trauerfall in diesem Sommer begleitete. Früher hatte er einige Jahre die deutsche, katholische Auslandsgemeinde in Ostasien, vornehmlich in Südkorea betreut. Während dieser Zeit besuchte er auch Taiwan.
Wie überrascht waren die Anwesenden, als er im Gespräch seine goldfarbene Taschenuhr hervorholte, deren Rückseite ein Relief des Ortes, der dem heiligen Dominikus in Taiwan gewidmet ist, zeigt.
Restaurant am Tamshui-Fluss unterhalb des Fort San Domingo gelegen. Die Festung des Dominikus wies Luo You mit verschlossenen Toren ab. Im Januar 2010 war an dem Montag Ruhetag und damit gab es Zeit für das zweite Frühstück.
Jetzt traten die Gedanken an den Heiligen, der das Ziel hatte, die katholische Lehre zu verbreiten und Ketzerei zu bekämpfen, und der dafür den Orden der Prediger, die Dominikaner, begründete, wieder in das Leben des Luo You ein.
Fordert Gott mit diesen Zeichen nicht dazu auf, zu den Lehren der römisch-katholischen Kirche zurückzukehren und ein ihm gefälliges, bescheidenes Leben mit Studium und Predigt, respektive Bloggen, in der taiwanischen Diaspora zu führen? Immerhin hat die Republik China, die auf Taiwan regiert, offizielle Beziehungen zur Vatikanstadt und zum Heiligen Stuhl. Dieser dürfte damit der bedeutendste diplomatische Partner des Staates unter den 24 Ländern, die die Republik China anerkennen, sein.
Sommer 2012, Marienkirche im Landkreis Pingtung. Toleranz im Glauben und Offenheit gegenüber Neuem und Fremden geben in Taiwan missionierenden Religionsgemeinschaften viel Raum.
Beim einem Besuch von Luo You fragte die Küsterin der Kirche seine Ehefrau nach dem „Laowei“ (Ausländer). Nachdem die Angetraute in der Landessprache mitgeteilt hatte, dass er seinen christlichen Glauben verloren und sich vom Papst der heiligen römisch-katholischen Kirche abgekehrt hat, wandte sich die kleine Frau an den hoch aufgeschossenen Mitteleuropäer mit den eindringlichen, in englischer Sprache gesagten Worten „Come back to God!“
Ort für Bekehrungsversuche: die Jesuskirche in Yuchi Yuchi am Sonnen-Mond-See im April 2007
So schön kann der See sein. Der Blick ändert sich mit einer leichten Linksdrehung. Dann kommt nämlich eine der Bausünden von der Art ins Sichtfeld, die schon im Westdeutschland der 1970er Jahre für Feriengebiete, vor allem an der Ostsee, etwa Damp 2000, zu Diskussionen führte. Zum Ausgleich für die visuelle Einschränkung bieten heute sicherlich Touristen vom Festland der Kirche ein größeres Potenzial für Missonierungsversuche.
Ein Zeichen Gottes, dass Taiwan die gelobte Insel ist, gab der Priester, der als Pfarrer der örtlichen Gemeinde in Deutschland die Familie beim Trauerfall in diesem Sommer begleitete. Früher hatte er einige Jahre die deutsche, katholische Auslandsgemeinde in Ostasien, vornehmlich in Südkorea betreut. Während dieser Zeit besuchte er auch Taiwan.
Wie überrascht waren die Anwesenden, als er im Gespräch seine goldfarbene Taschenuhr hervorholte, deren Rückseite ein Relief des Ortes, der dem heiligen Dominikus in Taiwan gewidmet ist, zeigt.
Restaurant am Tamshui-Fluss unterhalb des Fort San Domingo gelegen. Die Festung des Dominikus wies Luo You mit verschlossenen Toren ab. Im Januar 2010 war an dem Montag Ruhetag und damit gab es Zeit für das zweite Frühstück.
Jetzt traten die Gedanken an den Heiligen, der das Ziel hatte, die katholische Lehre zu verbreiten und Ketzerei zu bekämpfen, und der dafür den Orden der Prediger, die Dominikaner, begründete, wieder in das Leben des Luo You ein.
Fordert Gott mit diesen Zeichen nicht dazu auf, zu den Lehren der römisch-katholischen Kirche zurückzukehren und ein ihm gefälliges, bescheidenes Leben mit Studium und Predigt, respektive Bloggen, in der taiwanischen Diaspora zu führen? Immerhin hat die Republik China, die auf Taiwan regiert, offizielle Beziehungen zur Vatikanstadt und zum Heiligen Stuhl. Dieser dürfte damit der bedeutendste diplomatische Partner des Staates unter den 24 Ländern, die die Republik China anerkennen, sein.
Sommer 2012, Marienkirche im Landkreis Pingtung. Toleranz im Glauben und Offenheit gegenüber Neuem und Fremden geben in Taiwan missionierenden Religionsgemeinschaften viel Raum.
Samstag, 1. September 2012
Italienisch Essen mit Taiwanern
Passend zu aktuellen Entwicklungen in Taipei ging die taiwanische Besuchergruppe zum Abschluss der Internationalen Geografiekonferenz 2012 in Köln auf Hotelempfehlung italienisch Essen. Für Gäste des Hotels gab es beim - nicht billigen - Italiener auch Rabatt und eventuell für das Hotel Provision, sofern Restaurant und Hotel nicht ohnehin schon geschäftsmäßig verbandelt sind.
Beim Bericht meiner Frau über den Abend beim Italiener wurden Erinnerungen an Pasta in Jiji 2003 wach. In den Gärten südlich des Bahnhofs offerierte ein kleines Café-Restaurant mediterrane Gerichte.
Im Allgemeinen vertrauen Taiwaner sehr gerne Empfehlungen flüchtig Bekannter, so dem Angestellten an der Rezeption, dem Portier, Briefträger oder Schornsteinfeger. Demgegenüber werden die klugen Ratschläge des Ehegatten, selbst wenn er zur Beantwortung der Fragestellung erfahren und kompetent ist, in der Regel ignoriert.
Statt Parmesan, da die taiwanesische Reaktion auf würzigen Käse schwer einzuschätzen ist, gab es auf den Spaghetti Bolognese Bambusscheiben als „Käse-Fake“. Das passte und schmeckte gut zu den Nudeln. Zur Sicherheit hatte die Bestellerin noch eine extra Portion Teigtaschen geordert. Im übrigen war bei jedem Hauptgericht ein Glas Saft inbegriffen.
Die Antipasti, die in Köln bestellt wurden, waren auch sehr lecker, nur empfand jeder in der Gruppe - bis auf die in Deutschland lebende beste Ehefrau von allen - die Vorspeisen als zu salzig. Das erinnerte mich an die erste Deutschlandrundreise 2001 mit meiner jetzigen Gattin, als viele Suppen besonders im Norden und in der Mitte der Republik als versalzen stehen blieben oder zurück gingen. Nur der bayerische Süden bestand die kulinarische Bewertung. Heute, nach dem von der Bundesregierung geförderten Integrationskurs, wird alles konsumiert.
Die eigentliche Katastrophe begann mit der Hauptspeise. Niemand hatte die Gruppe gewarnt, besser die Stärken der italienischen Küche auf der Speisekarte auswählen und auf Fleischgerichte zu verzichten. Der bestellte Fisch führte zur Folgerung, dass es auch in Italien Sashimi gibt.
Nach der Beschwerde wurde die rohen Fischreste wieder in die Küche gebracht, nochmal durchgebraten und garniert wieder kredenzt. Diese Darbietung des Obers (Dass dessen Name „Luigi“ war, kann nur vermutet werden.) und die Rücklieferung des halben Fisches war nur lächerlich.
Merke: Neben dem Rumpsteak kann hier auch mal der Fisch „Englisch“ sein.
Einer der Teilnehmer an dem Essen erwähnte, dass ihm schon in den Tagen vorher aufgefallen wäre, nie einen Gast in dem Restaurant gesehen zu haben, obwohl er dort häufiger vorbei ging. Trotzdem hatte er der Empfehlung des Hotels vertraut.
Überhaupt hatten die Taiwaner viel Pech: DHL lieferte per Express Materialien zur Konferenz mit Verspätung in die falsche Stadt, ein ICE blieb liegen, Menschen stürmten den Ersatzbus und liefen wieder zurück in den Zug, sonstige Züge hatten regelmäßig Verspätungen und verpassten die Anschlüsse, wichtige Hinweise kamen auch im internationalen Verkehr nie auf Englisch, eine Geldbörse verschwand, ein erhöhtes „Beförderungsentgelt“ wegen Schwarzfahren im deutschen-französischen Tarifdschungel wurde fällig und mehr.
Vom Geografiestudium in Piemont zur Besitzerin eines italienischen Restaurants in Taiwan. Die Zeitschrift der „Associazione Italiana Isegnanti di Geografia“ vom Juli-Oktober 2010 zeigt, wie es geht. Die talentierte Taiwanerin, verheiratet mit einem Italiener, hat nach dem Auslandsstudium die Chance erkannt, ihr Einkommen außerhalb des akademischen Bereiches zu vervielfachen.
Es verwundert uns immer noch, wie glücklich Nichten und Neffen 2011 Deutschland bereisten. Noch heute loben sie das komfortable und perfekte deutsche Bahnsystem.
Beim Bericht meiner Frau über den Abend beim Italiener wurden Erinnerungen an Pasta in Jiji 2003 wach. In den Gärten südlich des Bahnhofs offerierte ein kleines Café-Restaurant mediterrane Gerichte.
Im Allgemeinen vertrauen Taiwaner sehr gerne Empfehlungen flüchtig Bekannter, so dem Angestellten an der Rezeption, dem Portier, Briefträger oder Schornsteinfeger. Demgegenüber werden die klugen Ratschläge des Ehegatten, selbst wenn er zur Beantwortung der Fragestellung erfahren und kompetent ist, in der Regel ignoriert.
Statt Parmesan, da die taiwanesische Reaktion auf würzigen Käse schwer einzuschätzen ist, gab es auf den Spaghetti Bolognese Bambusscheiben als „Käse-Fake“. Das passte und schmeckte gut zu den Nudeln. Zur Sicherheit hatte die Bestellerin noch eine extra Portion Teigtaschen geordert. Im übrigen war bei jedem Hauptgericht ein Glas Saft inbegriffen.
Die Antipasti, die in Köln bestellt wurden, waren auch sehr lecker, nur empfand jeder in der Gruppe - bis auf die in Deutschland lebende beste Ehefrau von allen - die Vorspeisen als zu salzig. Das erinnerte mich an die erste Deutschlandrundreise 2001 mit meiner jetzigen Gattin, als viele Suppen besonders im Norden und in der Mitte der Republik als versalzen stehen blieben oder zurück gingen. Nur der bayerische Süden bestand die kulinarische Bewertung. Heute, nach dem von der Bundesregierung geförderten Integrationskurs, wird alles konsumiert.
Die eigentliche Katastrophe begann mit der Hauptspeise. Niemand hatte die Gruppe gewarnt, besser die Stärken der italienischen Küche auf der Speisekarte auswählen und auf Fleischgerichte zu verzichten. Der bestellte Fisch führte zur Folgerung, dass es auch in Italien Sashimi gibt.
Nach der Beschwerde wurde die rohen Fischreste wieder in die Küche gebracht, nochmal durchgebraten und garniert wieder kredenzt. Diese Darbietung des Obers (Dass dessen Name „Luigi“ war, kann nur vermutet werden.) und die Rücklieferung des halben Fisches war nur lächerlich.
Merke: Neben dem Rumpsteak kann hier auch mal der Fisch „Englisch“ sein.
Einer der Teilnehmer an dem Essen erwähnte, dass ihm schon in den Tagen vorher aufgefallen wäre, nie einen Gast in dem Restaurant gesehen zu haben, obwohl er dort häufiger vorbei ging. Trotzdem hatte er der Empfehlung des Hotels vertraut.
Überhaupt hatten die Taiwaner viel Pech: DHL lieferte per Express Materialien zur Konferenz mit Verspätung in die falsche Stadt, ein ICE blieb liegen, Menschen stürmten den Ersatzbus und liefen wieder zurück in den Zug, sonstige Züge hatten regelmäßig Verspätungen und verpassten die Anschlüsse, wichtige Hinweise kamen auch im internationalen Verkehr nie auf Englisch, eine Geldbörse verschwand, ein erhöhtes „Beförderungsentgelt“ wegen Schwarzfahren im deutschen-französischen Tarifdschungel wurde fällig und mehr.
Vom Geografiestudium in Piemont zur Besitzerin eines italienischen Restaurants in Taiwan. Die Zeitschrift der „Associazione Italiana Isegnanti di Geografia“ vom Juli-Oktober 2010 zeigt, wie es geht. Die talentierte Taiwanerin, verheiratet mit einem Italiener, hat nach dem Auslandsstudium die Chance erkannt, ihr Einkommen außerhalb des akademischen Bereiches zu vervielfachen.
Es verwundert uns immer noch, wie glücklich Nichten und Neffen 2011 Deutschland bereisten. Noch heute loben sie das komfortable und perfekte deutsche Bahnsystem.
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Taiwan 2003 / 2004
Mittwoch, 29. August 2012
The Smell Of Night Market
Trauerfall in der Familie, Entscheidung für einen neuen Job, Frau während der Sommerferien im Taifun-Taiwan, schnell wachsender Rasen ums Haus, ein weiterer Schritt im jahrelangen Beweisaufnahmeverfahren des Landgericht wegen Baumängeln an den Fenstern des Eigenheims, die die idiotische Firma zuerst völlig abstritt, auf jeden Fall nicht reparieren will und die vereinbarte Gewährleistung komplett für sich gestrichen hat. Stattdessen werden die Auftraggeber verklagt.
Dazu kommen noch höhnisch lachende Taiwaner mit der Bemerkung: „Deutschland ist ein super Land. 5 Jahre Gewährleistung auf Bausachen. Ho! Ho! Ho!“ So weichen Theorie und Praxis des Eigenheimbaus voneinander ab. Exkurs: Vermutlich sind die meisten Happy-Happy-Bautagebücher im Netz von Baufirmen selber geschrieben, und nicht wie suggeriert von der Bauherrenschaft, weil die in der Phase viel zu sehr gestresst sind.
Bei all dem muss das Bloggen zurückstehen.
Vor dem Abflug meiner Frau im Juli 2012 gab es den nach stinkendem Tofu zweitbeliebtesten Snack auf Taiwans Nachtmärkten: hausgemachtes Xian2 Su1 Ji1, 咸酥雞, salzig, knuspriges Hähnchen. Die wichtigste Zutat scheint das Pfeffer-Salz-Gewürz aus der Tüte zu sein.
Nachdem das zerstückelte Hähnchen mit dem salzigen Gewürz überzogen ist, verbringt es eine gewisse Zeit im Backofen, um knusprig zu werden.
Fertig! Mit etwas Basilikum verfeinert verbreitet sich der Duft von Taiwans Nachtmärkten im ganzen Haus. Dabei roch es nicht nur gut, sondern es schmeckte auch so. Nur leider ist mir nach Horst Stern der unschuldig-unbeschwerte Genuss an Hähnchenfleisch verloren gegangen.
Aber natürlich sind hausgemachte Snacks nichts gegen taiwanisches Essen auf dem Eiland selber. Für den Daheimgebliebenen kam vor etwa drei Wochen dieses Foto nach dem Abendessen in einem Kaohsiunger Feuertopf-Restaurant, immerhin mit dem Versprechen beim nächsten Taiwanbesuch dort zusammen Gemüse, Meeresfrüchte, Tofu und Fleisch in einer wohlschmeckenden Brühe zu garen und in leckeren Saucen zu dippen.
Zur Zeit ist die beste Ehefrau von allen bei der 32. Internationalen Geografie Konferenz (IGC), die 2012 in Köln stattfand. Sogar bei dem nur in Fachkreisen bekannten wissenschaftlichen Treffen machen die Freunde von Mao2 Fei3 毛匪 den Taiwanern das Leben schwer. Die Präsentation und Bewerbung der „Geographical Society of China located in Taiwan“ für die Ausrichtung der IGC 2018 in Taipei wurde von der Pekinger Geografiegesellschaft geblockt. Systematisch versucht die Volksrepublik, Taiwan international zu isolieren, um es dann einzuverleiben, auszuplündern und die Menschen zu unterdrücken. Da kann Luo You nur sagen: Fuck You China Communist! Wir werden mehr als 22 Millionen Menschen auf Taiwan nicht im Stich lassen. Haltet durch, Ihr dort auf dem Eiland Formosa!
Dazu kommen noch höhnisch lachende Taiwaner mit der Bemerkung: „Deutschland ist ein super Land. 5 Jahre Gewährleistung auf Bausachen. Ho! Ho! Ho!“ So weichen Theorie und Praxis des Eigenheimbaus voneinander ab. Exkurs: Vermutlich sind die meisten Happy-Happy-Bautagebücher im Netz von Baufirmen selber geschrieben, und nicht wie suggeriert von der Bauherrenschaft, weil die in der Phase viel zu sehr gestresst sind.
Bei all dem muss das Bloggen zurückstehen.
Vor dem Abflug meiner Frau im Juli 2012 gab es den nach stinkendem Tofu zweitbeliebtesten Snack auf Taiwans Nachtmärkten: hausgemachtes Xian2 Su1 Ji1, 咸酥雞, salzig, knuspriges Hähnchen. Die wichtigste Zutat scheint das Pfeffer-Salz-Gewürz aus der Tüte zu sein.
Nachdem das zerstückelte Hähnchen mit dem salzigen Gewürz überzogen ist, verbringt es eine gewisse Zeit im Backofen, um knusprig zu werden.
Fertig! Mit etwas Basilikum verfeinert verbreitet sich der Duft von Taiwans Nachtmärkten im ganzen Haus. Dabei roch es nicht nur gut, sondern es schmeckte auch so. Nur leider ist mir nach Horst Stern der unschuldig-unbeschwerte Genuss an Hähnchenfleisch verloren gegangen.
Aber natürlich sind hausgemachte Snacks nichts gegen taiwanisches Essen auf dem Eiland selber. Für den Daheimgebliebenen kam vor etwa drei Wochen dieses Foto nach dem Abendessen in einem Kaohsiunger Feuertopf-Restaurant, immerhin mit dem Versprechen beim nächsten Taiwanbesuch dort zusammen Gemüse, Meeresfrüchte, Tofu und Fleisch in einer wohlschmeckenden Brühe zu garen und in leckeren Saucen zu dippen.
Zur Zeit ist die beste Ehefrau von allen bei der 32. Internationalen Geografie Konferenz (IGC), die 2012 in Köln stattfand. Sogar bei dem nur in Fachkreisen bekannten wissenschaftlichen Treffen machen die Freunde von Mao2 Fei3 毛匪 den Taiwanern das Leben schwer. Die Präsentation und Bewerbung der „Geographical Society of China located in Taiwan“ für die Ausrichtung der IGC 2018 in Taipei wurde von der Pekinger Geografiegesellschaft geblockt. Systematisch versucht die Volksrepublik, Taiwan international zu isolieren, um es dann einzuverleiben, auszuplündern und die Menschen zu unterdrücken. Da kann Luo You nur sagen: Fuck You China Communist! Wir werden mehr als 22 Millionen Menschen auf Taiwan nicht im Stich lassen. Haltet durch, Ihr dort auf dem Eiland Formosa!
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Taiwan
Montag, 18. Juni 2012
"Babbelzai" oder Banzai in Taiwan
Mehr als eine halbe Millionen Klicks bei Youtube hat bis heute eine Fastfood-Kette in Deutschland mit drei Werbespots für die von ihr angebotenen Variationen des Perlenmilchtee oder „Bubble Teas“ erreicht. Dazu kommt ein Echo von etwa 800 Kommentaren und Artikeln in verschiedenen Sprachen, die die Reklame oder das Getränk zu bewerten. Hat es einen Bezug zu Taiwan, dem Ursprungsland des Perlenmilchtees? Ist die Werbung vielleicht sogar rassistisch oder einfach nur blöd? Auf jeden Fall hat sie ihr Ziel erreicht, das neue Produkt eines internationalen Konzerns bekannter zu machen.
Seismische Ausschläge an der Toilette des taiwanischen Erdbebenmuseums. Frauen folgen dem roten Dreick mit Punkt, Männer dem blauen Rechteck. Fragen erübrigen sich. Aber was verbindet den Bubble Tea in Deutschland, die japanische Kolonialzeit der Pazifikinsel und das WC am Busparkplatz?
Luo You fällt zur reißerischen Anpreisung des "Bubble Teas" nur der japanischen Hoch- und Freudenruf „Banzai“ ein, auf den die Werbung mit dem Ausruf „Babbelzai“ Bezug nimmt.
1895 gab das Kaiserreich China Taiwan auf und überließ die Insel Japan als Kolonie. Die Herrschaft über Taiwan endete mit der Niederlage Japans im 2. Weltkrieg 1945. Das dreifache „Banzai, Banzai, Banzai“ war in dem Zeitraum bei offiziellen Anlässen sicher häufig zu hören.
Dabei haben im meistgesprochenen Dialekt der Insel, dem Taiwanischen, die zwei Silben „Ban Zai“ eine eigene Bedeutung.
Im einem Hardware-Forum aus Singapur, wo fast der gleiche Dialekt wie in Taiwan gesprochen wird, war folgendes aufzuschnappen. Zur Frage: „How many has neighbours who are smokers?“ als Antwort: „Yeah, sometime I can smell the smoke in my master room window, came from toilet below my floor idiot smoke in the toilet while ban-zai.“
Auch ohne korrekte Regeln zur Tanskription des Gesprochenen in lateinische Buchstaben, ohne chinesische Schriftzeichen, die kein taiwanisches Ban-Zai kennen, und ohne Taiwanisch in der Google-Übersetzungssoftware oder bei LEO wird die Bedeutung gewiss aus dem Zusammenhang erkennbar.
Das vermutlich schönste Klohäuschen auf Taiwan ist am Sonne-Mond-See zu bewundern. Anmutig mediterran wird das Abort im toskanischen Landhausstil von einem profanen Ort der Befriedung elementarer Bedürfnisse zum begehrten Fotoobjekt.
Was für Gedanken Untertanen beim Anblick der "Banzai" jubelnden Kolonialherren hatten oder ihnen beim verordneten Mitjubeln kamen, sollte selbstredend klar sein.
Seismische Ausschläge an der Toilette des taiwanischen Erdbebenmuseums. Frauen folgen dem roten Dreick mit Punkt, Männer dem blauen Rechteck. Fragen erübrigen sich. Aber was verbindet den Bubble Tea in Deutschland, die japanische Kolonialzeit der Pazifikinsel und das WC am Busparkplatz?
Luo You fällt zur reißerischen Anpreisung des "Bubble Teas" nur der japanischen Hoch- und Freudenruf „Banzai“ ein, auf den die Werbung mit dem Ausruf „Babbelzai“ Bezug nimmt.
1895 gab das Kaiserreich China Taiwan auf und überließ die Insel Japan als Kolonie. Die Herrschaft über Taiwan endete mit der Niederlage Japans im 2. Weltkrieg 1945. Das dreifache „Banzai, Banzai, Banzai“ war in dem Zeitraum bei offiziellen Anlässen sicher häufig zu hören.
Dabei haben im meistgesprochenen Dialekt der Insel, dem Taiwanischen, die zwei Silben „Ban Zai“ eine eigene Bedeutung.
Im einem Hardware-Forum aus Singapur, wo fast der gleiche Dialekt wie in Taiwan gesprochen wird, war folgendes aufzuschnappen. Zur Frage: „How many has neighbours who are smokers?“ als Antwort: „Yeah, sometime I can smell the smoke in my master room window, came from toilet below my floor idiot smoke in the toilet while ban-zai.“
Auch ohne korrekte Regeln zur Tanskription des Gesprochenen in lateinische Buchstaben, ohne chinesische Schriftzeichen, die kein taiwanisches Ban-Zai kennen, und ohne Taiwanisch in der Google-Übersetzungssoftware oder bei LEO wird die Bedeutung gewiss aus dem Zusammenhang erkennbar.
Das vermutlich schönste Klohäuschen auf Taiwan ist am Sonne-Mond-See zu bewundern. Anmutig mediterran wird das Abort im toskanischen Landhausstil von einem profanen Ort der Befriedung elementarer Bedürfnisse zum begehrten Fotoobjekt.
Was für Gedanken Untertanen beim Anblick der "Banzai" jubelnden Kolonialherren hatten oder ihnen beim verordneten Mitjubeln kamen, sollte selbstredend klar sein.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Frühstück mit Peer
Doulan, 2. Januar 2008. Von seinem schönen Feriendomizil im gemäßigten Tadao-Ando-Stil, eingerichtet mit vielen zum Ambiente passenden IKEA-Produkten, konnte Luo You den Blick über die etwas geneigte Landschaftsterrasse oberhalb des Ortes zum Pazifik genießen.
Der Blick zum Pazifik weckt den Wunsch nach einer frühen Frühpensionierung.
Das Küstengebirge im Rücken, vor sich das Meer, hier muss das Feng Shui perfekt sein.
Es ist nicht weit zur Ortsmitte von Doulan, wo ein einfaches, aber nettes Frühstückscafé an der Hauptstraße zur morgendlichen Mahlzeit einlädt.
Im Januar 2008 war Wahlkampfzeit und der Herr im Bild zur Rechten, versucht lächelnd, kraftvoll und seriös die Dorfbewohner zu motivieren, neben seinem Namen den „Mercedesstern“ mit roter Tinte auf den Stimmzettel zu stempeln. Rote Ziffer und rote Schriftzeichen auf dem Wahlplakat sollten Vorzeichen für das sein, was dann kam.
Solange die jungen Angestellten des Cafés nicht ihr Englisch mit dem ausländischen Gast testen wollten, bestand Gelegenheit einen Blick in die Tageszeitung zu werfen. Englischsprachige Zeitungen gab es in dem Lokal nicht. Die sind zwar für Luo You lesbar. Ihnen fehlen aber die umfangreichen „rosa“ Klatsch- und Boulevardseiten mit Stars und Sternchen, Miniröcken und großen Bildern, was ein Anreiz zum Durchblättern auch der landessprachlichen Presse ist.
Unvermittelt tauchte - entgegen der Erwartungshaltung - beim Seitenscannen als bekannte Person Peer Steinbrück in Begleitung eines Neandertalers neben der Überschrift „Der Neandertaler ist der Vorfahr des modernen Menschen“ auf. Nein, es geht nicht um den Beweis der Strohdummheit der SPD aufgrund der Nähe von Peer Steinbrück zu einem Neandertaler. Es geht überhaupt nicht um Politik. Nicht einmal der Name von Peer Steinbrück wird im Gegensatz zum Urmenschen „尼安德塔人“ erwähnt.
Peer Steinbrück wurde 2005 als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen mit dem schlechtesten SPD-Ergebnis in diesem Bundesland seit 1954 abgewählt, 2009 verlor er nach der Bundestagwahl den Posten als Bundesfinanzministers. Im Wahlkreis Mettmann I, wozu auch das Neandertal hier im Umland von Düsseldorf zählt, konnte er auch nicht in den Bundestag als Direktkandidat einziehen und sich gegen die Tochter eines früheren Wirtschaftsministers unter dem Schah von Persien, Michaela Noll, durchsetzen. Nur Platz 3 auf der nordrhein-westfälischen Landesliste half. Eine Ursache für seinen stetigen Verlust guter Positionen liegt sicherlich in seiner Finanzpolitik und Kompetenz, bei den eigenen Leuten zu kürzen und zu sparen, andererseits sich für eine Deregulierung nicht nur der Finanzmärkte eingesetzt zu haben. Dabei glaubt die lokale SPD sogar heute noch mit ihm ein Zugpferd zu haben. Naja, irgendetwas muss an ihm dran sein, dass er so oft als Redner gebucht wird, Honorarprofessor wurde und so hohe Nebeneinkünfte in den letzten Jahren erzielte.
So rühmen sich in der Region einige Peer Steinbrück persönlich zu kennen. Da mein neues Handy über die Funktion eines Täuschanrufs verfügte, konnte auch ich meine Frau eine Zeitlang mit Anrufen „meines guten Freundes Peer Steinbrück“ (Hallo, Peer Steinbrück! Wie geht es dir, Peer Steinbrück? und so weiter.) überraschen.
Vielleicht schafft es Peer Steinbrück wirklich noch aus eigener Kraft genügend Wähler zu überzeugen, die ihn direkt in den Bundestag wählen. Zumindest hat es die SPD bei der letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erreicht, „Die Partei“ klar hinter sich zu lassen, die sich vehement für ein kraftloses Nordrhein-Westfalen eingesetzt hat.
Unpolitische Frühstücksbar "Beautyful & Breakfast" ohne Peer Steinbrück in einem Vorort von Kaohsiung im Januar 2012
Der Blick zum Pazifik weckt den Wunsch nach einer frühen Frühpensionierung.
Das Küstengebirge im Rücken, vor sich das Meer, hier muss das Feng Shui perfekt sein.
Es ist nicht weit zur Ortsmitte von Doulan, wo ein einfaches, aber nettes Frühstückscafé an der Hauptstraße zur morgendlichen Mahlzeit einlädt.
Im Januar 2008 war Wahlkampfzeit und der Herr im Bild zur Rechten, versucht lächelnd, kraftvoll und seriös die Dorfbewohner zu motivieren, neben seinem Namen den „Mercedesstern“ mit roter Tinte auf den Stimmzettel zu stempeln. Rote Ziffer und rote Schriftzeichen auf dem Wahlplakat sollten Vorzeichen für das sein, was dann kam.
Solange die jungen Angestellten des Cafés nicht ihr Englisch mit dem ausländischen Gast testen wollten, bestand Gelegenheit einen Blick in die Tageszeitung zu werfen. Englischsprachige Zeitungen gab es in dem Lokal nicht. Die sind zwar für Luo You lesbar. Ihnen fehlen aber die umfangreichen „rosa“ Klatsch- und Boulevardseiten mit Stars und Sternchen, Miniröcken und großen Bildern, was ein Anreiz zum Durchblättern auch der landessprachlichen Presse ist.
Unvermittelt tauchte - entgegen der Erwartungshaltung - beim Seitenscannen als bekannte Person Peer Steinbrück in Begleitung eines Neandertalers neben der Überschrift „Der Neandertaler ist der Vorfahr des modernen Menschen“ auf. Nein, es geht nicht um den Beweis der Strohdummheit der SPD aufgrund der Nähe von Peer Steinbrück zu einem Neandertaler. Es geht überhaupt nicht um Politik. Nicht einmal der Name von Peer Steinbrück wird im Gegensatz zum Urmenschen „尼安德塔人“ erwähnt.
Peer Steinbrück wurde 2005 als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen mit dem schlechtesten SPD-Ergebnis in diesem Bundesland seit 1954 abgewählt, 2009 verlor er nach der Bundestagwahl den Posten als Bundesfinanzministers. Im Wahlkreis Mettmann I, wozu auch das Neandertal hier im Umland von Düsseldorf zählt, konnte er auch nicht in den Bundestag als Direktkandidat einziehen und sich gegen die Tochter eines früheren Wirtschaftsministers unter dem Schah von Persien, Michaela Noll, durchsetzen. Nur Platz 3 auf der nordrhein-westfälischen Landesliste half. Eine Ursache für seinen stetigen Verlust guter Positionen liegt sicherlich in seiner Finanzpolitik und Kompetenz, bei den eigenen Leuten zu kürzen und zu sparen, andererseits sich für eine Deregulierung nicht nur der Finanzmärkte eingesetzt zu haben. Dabei glaubt die lokale SPD sogar heute noch mit ihm ein Zugpferd zu haben. Naja, irgendetwas muss an ihm dran sein, dass er so oft als Redner gebucht wird, Honorarprofessor wurde und so hohe Nebeneinkünfte in den letzten Jahren erzielte.
So rühmen sich in der Region einige Peer Steinbrück persönlich zu kennen. Da mein neues Handy über die Funktion eines Täuschanrufs verfügte, konnte auch ich meine Frau eine Zeitlang mit Anrufen „meines guten Freundes Peer Steinbrück“ (Hallo, Peer Steinbrück! Wie geht es dir, Peer Steinbrück? und so weiter.) überraschen.
Vielleicht schafft es Peer Steinbrück wirklich noch aus eigener Kraft genügend Wähler zu überzeugen, die ihn direkt in den Bundestag wählen. Zumindest hat es die SPD bei der letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erreicht, „Die Partei“ klar hinter sich zu lassen, die sich vehement für ein kraftloses Nordrhein-Westfalen eingesetzt hat.
Unpolitische Frühstücksbar "Beautyful & Breakfast" ohne Peer Steinbrück in einem Vorort von Kaohsiung im Januar 2012
Samstag, 2. Juni 2012
Rebuilding Kaohsiung (高雄)
In 2007 I published a little series of posts about the city of Kaohsiung. According the blog´s statistics those articles are seemingly still interesting for readers from all parts of the world. Most of the pictures got lost because the - for a long time closed - web page of PASSADO had hosted them. The city government of Kaohsiung had changed their internet presentation thus several links were broken. Now I rebuilt the three articles:
Urban Transformation
Kaohsiung (高雄) – A city advances
Kaohsiung (高雄) - 2nd part
Many things happened in Kaohsiung during the last 5 years. The city got a metro system, hosted the World Games, merged with the county. Much more changed: Industrial and military use moved back. Culture and tourism, commerce and communication gained more importance. There is a lot to report about the city´s development between 2007 and today.
But one fact lasts: Kaohsiung Is The Garden City - Forever!
Urban Transformation
Kaohsiung (高雄) – A city advances
Kaohsiung (高雄) - 2nd part
Many things happened in Kaohsiung during the last 5 years. The city got a metro system, hosted the World Games, merged with the county. Much more changed: Industrial and military use moved back. Culture and tourism, commerce and communication gained more importance. There is a lot to report about the city´s development between 2007 and today.
But one fact lasts: Kaohsiung Is The Garden City - Forever!
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